
Es gibt ihn wieder: Im Oktober 2021 öffnete an der Kaulbach-Schule in Bad Arolsen nach einer anderthalbjährigen Corona-Pause der Fair Trade- Stand wieder seine Türen.
Mit großem Enthusiasmus übernahm die neu eingerichtete Fair Trade – AG den Verkauf von Fair Trade- Produkten aus aller Welt.
Der Klimawandel trifft alle Menschen, erkannten die Schülerinnen und Schüler der AG schnell. Vor allem die Länder des Globalen Südens spüren in besonderem Maße die Auswirkungen klimatischer Veränderungen.
Die AG möchte diejenigen Länder, die die Fair Trade- Produkte herstellen, mit dem Verkauf der Waren unterstützen und zur Nachhaltigkeit animieren, damit die Lebensgrundlagen für alle Menschen erhalten bleiben.
„Wenn jeder von uns nur einen kleinen Beitrag zur Verbesserung unseres Klimas leistet, ist dies vielleicht ein realistischer Weg unsere Welt zu retten“, sagen die Schülerinnen und Schüler der AG und arbeiten motiviert weiter.
- Fairbruary an der Kaulbach-Schule
WLZ vom 06.03.2025
- Kaulbach-Schüler werben für Fairtrade
Auf bewussten Konsum aufmerksam machen wollten Schülerinnen und Schüler der Kaulbach-Schule und starteten am 01. Februar 2025 eine Werbeaktion mit Fairtrade- Produkten beim REWE- Markt in Bad Arolsen. Sie erklärten den Februar zum Fairbruary – Fairtrade – Monat. Dies ist eine Kampagne der Fairtrade Deutschland e.V.
Die Kaulbach-Schülerinnen und -Schüler organisierten eine Probieraktion im REWE – Markt. Schokolade, Kaffee, Säfte, Kekse und vieles mehr gab es am Fairtrade – Stand kostenlos zum Probieren und Mitnehmen. Sie wiesen damit auf die fair gehandelten Alternativen hin. Deutschlandweit bieten gut 600 Partner über 8.500 Produkte mit dem Fairtrade-Siegel an. Mit dieser Aktion zeigt die Kaulbach-Schule jährlich, warum eine solidarische Kaufentscheidung so wichtig ist. „Wir setzen uns für einen Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen ein, um mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen“, sagt die Fairtrade- AG der Schule. Diese Aktion der Fairtrade-Bewegung wurde von einigen Schülerinnen und Schülern der Klasse R9a durchgeführt und ist Teil eines bundesweiten Wettbewerbs für Schulen mit dem Titel „Energiesparmeister 2025“. Alle Beteiligten möchten durch ihr Engagement ein Vorbild für fairen Handel sein und diesen Gedanken der Fairtrade-Bewegung nach außen tragen.
WLZ vom 06.03.2025
- Fairtrade Stand beim Tag der offenen Tür
- Fairtrade-Tombola an der Kaulbach-Schule
Am Mittwoch, den 11. Dezember 2024 fand eine Fairtrade-Tombola in der Schulcafeteria statt. In der ersten und zweiten langen Pause haben die Schülerinnen und Schüler der Fairtrade-AG Lose an die Schülerschaft verkauft. Ziel der Fairtrade-AG ist es die Landwirte des globalen Südens zu unterstützen. Dafür kaufte die Fairtrade-AG Waren bei El Puente ein. Dies ist ein Importeur und Großhandel von Fairtrade-Produkten. Alle Produkte dieses Unternehmens werden von Kleinbauern oder kleinen Betrieben in Afrika, Asien und Lateinamerika hergestellt.
Der Einkauf solcher Produkte sichert gerechte, gemeinsam mit den Produzenten kalkulierte Preise, fördert soziale Projekte, unterstützt nachhaltige Produktentwicklung und setzt sich für kostendeckendes Wirtschaften ein. Die Idee der fairen Tombola kommt daher den Kleinbauern in den Erzeugerländern zugute.
Die Tombola erweckte ein großes Interesse bei der Schülerschaft. Es wurden Mäppchen, Nüsse, Schokoladen, Stifte und vieles mehr verlost.
- Sweet Revolution erobert die Herzen der Kaulbach-Schüler
Die Fairtrade-AG unserer Schule beteiligte sich auch dieses Jahr bei der Kakaokampagne „Sweet Revolution“, die vom 01.- 24.12 stattfindet. In der Eingangshalle der Kaulbach – Schule wurden am 06.12.2024 Kakao aus fairem Handel, Bio-Fair-Trade-Schokoladen und Bio-Fair-Trade-Lebkuchen an unsere Schülerschaft verschenkt. Die Kampagne setzt sich dafür ein, dass Schokolade aus fairem Handel nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Zeichen der Solidarität ist. Schokolade macht glücklich und wird besonders gern zu Anlässen wie Weihnachten, Geburtstagen oder als kleines Dankeschön verschenkt. Doch ihr wichtigster Inhaltsstoff, der Kakao, besitzt eine lange Geschichte der Ausbeutung von Mensch und Umwelt. Urwälder werden durch Monokulturplantagen ersetzt. Die arbeitende Landbevölkerung erhält nur Hungerlöhne für die Knochenarbeit auf den Feldern. Der Bio- Fairtrade-Kakao verhindert die Ausbeutung von Mensch und Natur. Gemeinsam mit der „Sweet Revolution“ Kampagne sorgt die Fairtrade-AG dafür, dass die Weihnachtszeit nicht nur süß, sondern auch gerecht ist und die Kakaobäuerinnen und Kakaobauer weltweit unterstützt werden.