Müllsammeln ist nicht schön, vor allem wenn man so schönes Wetter hat, wie die R10a am 02.03.2026. Aber gerade deshalb hat die Klasse den Termin zum Saubermachen der Bad Arolsen- Stadt schon zweimal verschoben. Schnee und Regen verhinderten die sinnvolle Aktion zum Energiesparen durch Müllsammeln.
Diesmal hat es geklappt. Die Sonne schien und die Klasse R10a teilte sich in zwei Gruppen um den Müll in der letzten drei Unterrichtsstunden zu sammeln.
Müll muss eingesammelt, transportiert und verarbeitet werden. Dafür wird Energie benötigt. Ein Teil des Mülls wird recycelt, wie beim Glas, Papier, Aluminium und Kunststoff. Das spart Energie, weil die Neuproduktion erheblich teurer ist. Um neues Papier zu herzustellen, braucht man viel Holz. Bäume müssen erst gefällt, gebracht und umgewandelt werden. Das kostet Geld. Wird das Altpapier recycelt, braucht man weniger Rohstoffe, Wasser und Chemikalien.
Beim Glasrecycling schmilzt das Altglas bei niedrigeren Temperaturen und somit verbraucht weniger Energie. Auch hier werden weniger Rohstoffe wie Sand, Kalk und Soda gebraucht. Besonders viel Energie spart man, wenn man Aluminium sammelt und recycelt. Hier spricht man von 95% weniger Energie als bei Neuproduktion. Das kommt daher, dass neues Aluminium aus dem Rohstoff Bauxit hergestellt wird und die Gewinnung aber auch Verarbeitung braucht nicht nur extrem viel Energie beim Schmelzen sondern die hohe CO2 Entstehung belastet unsere Umwelt.
Kunststoff also Plastik wird aus Erdöl oder Erdgas hergestellt. Wenn man diesen recycelt braucht man weniger Erdöl, entsteht weniger CO2 und man spart bis zum 70 % Energie. Manchmal verbrennt man Plastik, um Energie zu gewinnen.
Generell ein Teil des Mülls wird in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Dabei entstehen Wärme und Strom, die man als Energie nutzen kann.
Müll ist also Energielieferant.
Die Klasse R10a sortierte den Müll gleich beim Sammeln. Es war der Plastik, der den ersten Platz belegt und die meisten Säcke gefüllt hatte. Danach kam das Papier. Es gab auch viel Glas. Die Schülerinnen und Schüler stellten schnell fest, dass das Müllsammeln eine wertvolle Aktion war. Dank der Kommunalen Betriebe Nordwaldeck bekamen sie die benötigten Materialien um Müll zu sammeln. Der Umwelt zu liebe!
(M.Jordan)






























































Es gibt ihn wieder: Im Oktober 2021 öffnete an der Kaulbach-Schule in Bad Arolsen nach einer anderthalbjährigen Corona-Pause der Fair Trade- Stand wieder seine Türen. Mit großem Enthusiasmus übernahm die neu eingerichtete Fair Trade – AG den Verkauf von Fair Trade- Produkten aus aller Welt. Der Klimawandel trifft alle Menschen, erkannten die Schülerinnen und Schüler der AG schnell. Vor allem die Länder des Globalen Südens spüren in besonderem Maße die Auswirkungen klimatischer Veränderungen. Die AG möchte diejenigen Länder, die die Fair Trade- Produkte herstellen, mit dem Verkauf der Waren unterstützen und zur Nachhaltigkeit animieren, damit die Lebensgrundlagen für alle Menschen erhalten bleiben. „Wenn jeder von uns nur einen kleinen Beitrag zur Verbesserung unseres Klimas leistet, ist dies vielleicht ein realistischer Weg unsere Welt zu retten“, sagen die Schülerinnen und Schüler der AG und arbeiten motiviert weiter.







