Besuch bei EDEKA Lüning in Mengeringhausen

Was ist Nutri-Score? Was heißt MHD? Und wofür steht der QR-Code? Diese und andere Fragen wurden am Donnerstag, den 14.12.2023 den Mitarbeitern von Edeka Lüning in Mengeringhausen gestellt. Im diesjährigen Wettbewerb zum Thema: „Selbstversorgung und Vorratshaltung – Wie können wir nachhaltig länger leben?“, welchen Edeka – Südwest aus Offenburg ausgerufen hat, geht es auch um die Produkte, ihre Lagerung, Haltbarkeit und den Nährwert von ihnen. Den Schülern wurde schnell klar, welches Produkt mit weniger vorteilhaften Zutaten, wie z.B. Zucker oder gesättigte Fettsäuren, dieses negativ zu bewerten. Dagegen vorteilhafte Bestandteile, wie z.B. Ballaststoffe oder Proteine wurden als positive Eigenschaften der Produkte festgestellt. Diese sind aus gesundheitlicher Sicht wertvoll und tun uns einfach gut. Die Schüler hatten sich bei Edeka umgeschaut und einige Produkte angeschaut, welche bereits einen Nutri-Score (nutrition score) haben. Alle würden sich wünschen, diesen Code auf jedem Produkt zu haben, um mit gutem Gewissen einkaufen zu können. Natürlich ist es völlig in Ordnung, in Ausnahmefällen einen Snack mit D-Bewertung zu essen, aber in der Regel sollte man schon darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren. Bei dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) war den Schülern klar, dass man trotz des Ablaufs des Datums einige Produkte noch konsumieren. Diese Produkte sind nicht nur meistens genauso gut wie die mit noch nicht überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern sind auch günstig, was für den Verbraucher viel nachhaltiger ist.

Selbstversorgung in der Nachkriegszeit / Kaulbach-Schüler befragen Bewohnerinnen eines Seniorenheimes

Die Schüler der Kaulbach-Schule wollten es genau wissen: Sie beschäftigen sich im Unterricht mit den Themen „Selbstversorgung und Vorratshaltung von Lebensmitteln“. In diesem Zusammenhang besuchten sie ein Altenheim in Bad Arolsen. Hier, im Helenenheim, hatten sie Gelegenheit mit den Bewohnerinnen, Frau Emde und Frau Vorwerk ausgiebig über die Lebensmittelversorgung während der Kriegs- und Nachkriegszeit zu sprechen. Die beiden Damen waren damals noch Kinder, aber sie konnten sich noch sehr gut an die alten Konservierungstechniken des Einkochens, Einlegens, Pökelns, Räucherns und Lufttrocknens erinnern. Sie erzählten ausführlich, wie ihre Eltern mit traditionellen Konservierungsmethoden versuchten, die Schwierigkeiten der Nahrungsknappheit, insbesondere im Winter, zu meistern. Das Obst und besonders Äpfel wurden mit großer Sorgfalt in Kisten im Keller gelagert.
Durch häufiges Umdrehen versuchte man Druckstellen zu vermeiden und damit die Fäulnisprozesse zu verzögern. Auf diese Weise gelang es den Menschen, vor allem Äpfel und Nüsse bis Ende Februar, Anfang März zu lagern. Fleisch, wenn es verfügbar war, wurde in eine Salzlake eingelegt und anschließend in einem Gaze-Schrank an frischer Luft getrocknet.
Den Schülern wurde klar, dass Selbstversorgung und Konservierung in diesen schwierigen Zeiten kein Luxus, sondern Überlebensnotwendigkeit war. Die Schüler waren glücklich, die richtigen Gesprächspartner angetroffen zu haben und bedankten sich herzlich.

Verantwortung übernehmen / Leben erhalten

Die Klasse R7a nimmt an einem Wettbewerb teil. Das Thema lautet: „Vorratshaltung und Versorgung- Wie können wir nachhaltig länger leben?“
Die Natur ist großzügig, was die Mengen betrifft. In gemäßigten Klimazonen, wie in Deutschland, wird die natürliche Versorgung mit Lebensmitteln im Winter jedoch extrem knapp. Zum Überleben sind deshalb natürliche Reserven (Fleisch) oder künstliche Reserven (Obst und Gemüse) notwendig. Voraussetzung für Vorratshaltung ist die Erzeugung von Lebensmitteln im Überschuss. Die Schüler haben sich deshalb entschlossen selber Nahrungsmittel zu erzeugen. Aus Samen und Wurzeln wollen sie Pflanzen kultivieren, die ein Vielfaches an wertvoller Energie bereitstellen. Beabsichtigt ist das Säen und Pflanzen von Kresse, Bohnen, Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Petersilie und vieles mehr.
Die Schüler sollen sich um die notwendige Pflege ihrer Pflanzen kümmern und Verantwortung für die Licht- und Wasserversorgung übernehmen.
Wir sind auf die Ergebnisse gespannt.

Schulradeln 2024 – Wir sind dabei!

W E T T B E W E R B  S C H U L R A D E L N – H E S S E N

Liebe Schülerinnen / Schüler, liebe Eltern und liebe Lehrkräfte,

In diesem Jahr wird unsere Schule bei dem Wettbewerb Schulradeln teilnehmen. 21 Tage lang – vom 8. bis zum 28. Juni – sollen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Das macht nicht nur Spaß, sondern es ist auch gut für die Umwelt, die eigene Gesundheit und nebenbei können noch tolle Preise gewonnen werden.
Zusätzlich möchte die SV die drei besten Radler unserer Schule und die Klasse mit den meisten Kilometern mit einem Preis belohnen. Darüberhinaus gibt es vom Landkreis attraktive Geldpreise für die Schule, die die meisten Kilometer gesammelt hat. 
Hier kommt ihr direkt auf die offizielle Seite und denkt bitte daran, das Team: Kaulbach-Schule zu wählen.

Wir von der SV würden uns über viele Teilnehmer freuen.
Jeder Kilometer zählt, macht mit!

Eure SV

Zwei Monate später: Die Schüler stellen ihre Ergebnisse vor

Mitte November des vergangenen Jahres haben die Schüler Experimente zur Erzeugung pflanzlicher Lebensmittel begonnen. Es gab Erfolge, Misserfolge und Überraschungen. Die Ergebnisse wurden in einem Forschungstagebuch festgehalten. Es wurde versucht, die Bedingungen für pflanzliches Wachstum zu erforschen. Folgendes Ergebnis wurde ermittelt: Ohne Licht und Wasser ist keine Lebensmittelerzeugung möglich. Der unverzichtbare CO2 Bedarf der Pflanzen wurde von den Schülern nicht erkannt. Besonders gute Ergebnisse gab es mit Kressesamen, „Karottenköpfchen“, Knoblauchzehen, Basilikumpflänzchen, Kartoffelknollen, Schnittlauch und Zwiebeln. Weniger erfolgreich waren Schüler beim Säen von Bananen und Paprikasamen, Avocado und Mangokernen. Mit Apfelkernen hatten die Schüler keinen Erfolg, sie waren alle verschimmelt. Die Schüler waren zum Teil selbst überrascht, wie schnell bestimmte Pflanzen wachsen können. Sie waren sehr interessiert und hatten Spaß an ihren Experimenten. Es wurde beobachtet, dass nicht nur zu wenig, sondern auch zu viel Wasser für das Pflanzenwachstum negativ ist. Insgesamt haben die Schüler gelernt, dass selbst auf einer kleinen Gartenfläche eine beachtliche Mengen an Lebensmitteln erzeugt werden können, wenn ein Versorgungsengpass eintreten würde.

Kreativer Umgang mit Naturprodukten

Geld sparen und Umwelt schonen – mit natürlichen Materialien künstlerisch umgehen, war das Motto unseres letzten Projektes.
Die teilnehmenden Schüler hatten eine großartige Idee: Sie wollten den Wettbewerb mit einer künstlerischen Herausforderung krönen. Dabei entstanden Bilder mit unterschiedlichsten Motiven. Zur Anwendung kamen Orangenschalen, Mangostückchen, Blätter, Samen, Kerne, Kräuter, Salz, Blüten und vieles mehr, alles im getrockneten Zustand. Ein selbsthergestelltes Kunstwerk ist immer individuell und bereitet natürlich viel mehr Zufriedenheit als industrielle Massenprodukte. Die Schüler konnten, ohne sich dessen bewusst zu sein, die Freude erfahren, die mit kreativem Schaffen verbunden ist.