Kaulbach-Schule unterstützt die bundesweite und größte Aktionswoche für den Fairen Handel

Unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ machte die Fairtrade- AG der Kaulbach-Schule am 17.09.2025 im Drogeriemarkt DM in Bad Arolsen auf die Produkte des fairen Handels aufmerksam. Schülerinnen und Schüler verschenkten Kaffee, Schokolade und Kakao. Finanziert wurde das Ganze mit Verkaufserlösen der Fairtrade AG. Die Kundinnen und Kunden konnten sich so einen guten Überblick über das Fairtrade Angebot des Geschäftes verschaffen und die verschiedenen Artikel geschmacklich ausprobieren. Mit dieser Aktion soll der Fairtrade-Gedanke in die Öffentlichkeit getragen werden und bei zukünftigen Kaufentscheidungen das Bewusstsein zugunsten von Fairtrade-Produkten geschärft werden.
In über 70 Ländern verbindet der faire Handel Menschen, die sich mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten für eine nachhaltige Zukunft einsetzen. Entlang der Lieferketten sind die unterschiedlichsten Menschen miteinander vernetzt: Produzentinnen und Produzenten fair gehandelter Erzeugnisse, weiterverarbeitende Unternehmen und Endverbraucher wie Kitas, Schulen und Kommunen. Dieses vielfältige Engagement- ob durch Produkte, Bildungsprojekte oder Kampagnen – treibt Fairness in Wirtschaft und Gesellschaft generationsübergreifend voran.
Faire Vielfalt respektiert Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur oder Perspektive. Sie bringt neue Ideen, Erfahrungen und Sichtweisen mit. Die Kaulbach-Schüler möchten diese Projekte weiterhin fördern und das Fairtrade-Konzept auch in Zukunft unterstützen, damit die Marktmacht großer Konzerne nicht die kleinen lokalen Anbieter verdrängt. (M. Jordan)

WLZ vom 26.09.2025

 

Digitaltruck Hessen zu Besuch an der Kaulbach-Schule

In der Woche vom 25. bis 29. August 2025 hat der Digitaltruck Hessen an der Kaulbach-Schule Halt gemacht und spannende Einblicke in die digitale Welt geboten. Der Digitaltruck ist ein mobiles Lernzentrum, das speziell für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 konzipiert wurde.

In interaktiven Workshops haben die Schülerinnen und Schüler die Themen Coding und Künstliche Intelligenz (KI) näher kennengelernt. Sie hatten die Gelegenheit, selbst zu programmieren, grundlegende Prinzipien des Codings zu verstehen und erste praktische Erfahrungen in der Anwendung von KI zu sammeln. Der Workshop wurde durch erfahrene Trainer begleitet, die den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit modernen Technologien auf anschauliche Weise nähergebracht haben.

Alle Klassen 5 und 6 der Kaulbach-Schule nahmen an den Workshops teil und bekamen eine spannende Möglichkeit geboten, wichtige digitale Kompetenzen zu entwickeln.

WLZ vom 30.08.2025

Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule II, Frankfurt am Main

Am Dienstag, den 03.06.2025 startete die Fairtrade-AG der Kaulbach-Schule eine neue Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule II aus Frankfurt am Main. Die Idee des Austausches kam von der KBS und wurde durch die Fairtrade- Organisation in Köln unterstützt. Mit vollem Elan und Neugier wurde die Fairtrade- Gruppe aus Bad Arolsen in Frankfurt empfangen. Die zuständigen Lehrkräfte der Frankfurter Gesamtschule sind Karin Maul und Alex Burghardt. Das Treffen begann mit einer Führung durch die Schule. Den Arolser Schülern und Lehrern Frau Jordan und Herrn Rudolph gefielen die großzügigen Räumlichkeiten, insbesondere der Weltladen der dortigen Fairtrade-AG. Die Ernst-Reuter-Schule ist eine Integrierte Gesamtschule und hat etwa doppelt so viele Schüler wie die Kaulbach- Schule.
Die Gäste wurden gleich zu Beginn der Veranstaltung vom dortigen Schulleiter, Herrn Jens Lischka- Beermann herzlich begrüßt. Es konnten umfangreiche Erfahrungen ausgetauscht werden. Die verschiedensten Ideen und Probleme wurden genannt und es wurde schnell klar, dass dieses erste Treffen für beide Schulen ein Gewinn darstellt.
Die Frankfurter Schule hatte extra eine Sitzung ihrer Fairtrade-Gruppe anberaumt, an der die Arolser Schüler und Lehrer auch teilnehmen durften. Beide Seiten waren mit dem Treffen sehr zufrieden und äußerten den Wunsch, diese regelmäßig zu wiederholen. Als nächstes soll das Fairtrade-Team der Ernst- Reuter- Schule die Kaulbach-Schule besuchen.
(M. Jordan)

Faires Frühstücken an der Kaulbach-Schule

Die Fairtrade-AG der Kaulbach-Schule lud am 21.05.2025 die Klasse H8a und ihre Lehrer zum traditionellen „Fairen Frühstück“ in die Schulcafeteria ein.

Jedes Jahr unterstützt die Fairtrade-AG der KBS die bundesweite Kampagne des fairen Frühstücks.

„Als Fairtrade-School“ möchten wir den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass faires und nachhaltiges Handeln im Alltag wichtig ist.

„Die Produkte aus fairem Handel schmecken nicht nur sehr gut, sondern der Kauf dieser Produkte unterstützt gleichzeitig die Bäuerinnen und Bauern des globalen Südens und erleichtert ihre Arbeitsbedingungen,“ erklärt Malgorzata Jordan, Leiterin der Fairtrade-AG der Kaulbach-Schule.

Der Baum als Wunderwerk der Natur

Am 02.04.2025 fand der praktische Unterricht im Wald statt. Die Klasse R9a hatte sich zum Ziel gesetzt, im Fürstlichen Forst von Arolsen 500 Bäume zu pflanzen. Alle Schüler waren anwesend, diese Aktion wollte sich keiner entgehen lassen. Bei bestem Wetter und guter Laune ging die Arbeit flott von der Hand. Es hieß Löcher graben, junge Bäume setzten und Schutzgitter aufstellen. Das Forstamt hatte alles bestens vorbereitet. Es standen kleine Ahornbäume und Bergtannen sowie halbrunde Spezialspaten zur Verfügung. Vom Forstamt waren fünf Personen anwesend, die den Schülern den Platz zuwiesen und das nötige Material bereitstellten. Das zugewiesene Waldstück hatte vor einigen Jahren an der extremen Trockenheit gelitten, alle noch vorhandenen Bäume waren abgestorben. Diese frei gewordene Fläche galt es neu zu bepflanzen. Vor Beginn der Arbeit erläuterte der Forstwirt, Herr Rose, den Schülern die Bedeutung des Waldes für die Tierwelt, insbesondere für den Menschen.
Bäume sind exzellente Energiespeicher, sie verwandeln Wasser und CO2 in Zellulose und Sauerstoff. Ein einziger Baum kann bei günstiger Sonneneinstrahlung stündlich bis zu 1200 Liter Sauerstoff produzieren.
Außerdem ist er ein erstaunlicher Energiespeicher: Eine junge Eiche von ca. 50 Jahren und einer Gesamthöhe von 12 m hat bei einer Masse von 16 Tonnen in ihrem Holz ca. 64.000 kWh an Sonnenenergie gespeichert. Das entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Elektroenegieverbrauch von 16 vierköpfigen Familien. Stirbt der Baum ab oder wird sein Holz verbrannt, so wird diese chemisch gespeicherte Energie wieder frei, der Kohlenstoff wird in Verbindung mit Sauerstoff in Form von CO2 wieder an die Umwelt abgegeben. Beim Vermodern oder Verbrennen des Holzes wird der Umwelt also die gleiche Menge an Sauerstoff entzogen, welche der Baum im Laufe seines Lebens einst produziert hat. Entsprechendes gilt umgekehrt für die CO2 Freisetzung.
Diese Aktion im Fürstlichen Forst von Arolsen war ein voller Erfolg und wird den Schülern ein Leben lang in Erinnerung bleiben.

Sonennlicht gibt Strom


Am Donnerstag, den 27.03.2025 beschäftigte sich die Klasse R9a mit Elektrizitätserzeugung durch Photovoltaik. Die Schüler wollten eigentlich ein Radio mit selbsterzeugtem Strom betreiben. Dies gelang aber nicht, weil das zur Verfügung stehende Autoradio durch einen Sicherheitscode gesperrt war.
Alternativ gelang es jedoch eine elektrische Wasserpumpe und ein 12 V Lämpchen zu betreiben. Glücklicherweise herrschte sehr gutes Wetter und die Sonne schien ohne Unterbrechung. Die gewonnene elektrische Energie wurde in einer Autobatterie gespeichert. Der Ladestrom wurde mit einem Messgerät veranschaulicht. Wurde das Solarmodul mit einer Pappe abgedeckt, fiel der Ladestrom sofort auf 0 mA. Die Schüler nannten zahlreiche Möglichkeiten, wie eine solche „Inselanlage“ in Situationen ohne Netzanschluss genutzt werden kann. Es wurde über Einheiten und Kosten der elektrischen Energie gesprochen.